Dosenfutter oder Trockenfutter für unsere Hunde.

Was eignet sich besser ??

 

Ein Ausflug vorweg !!!

Wie viel soll ein Hund eigenlich trinken?

Wie viel ein Hund trinken sollte, berechnet sich anhand seines Körpergewichtes und ob der Hund Feucht (Dosen)- oder Trockenfutter gefüttert bekommt.

  • Ein Hund der ausschließlich mit Trockenfuttter ernährt wird benötigt eine weit höhere Menge an Trinkwasser als ein Hund der hauptsächlich mit Feucht- also Dosenfutter ernährt wird.
  • Selbstverständlich ist dies, wie beim Menschen, je nach Hund recht unterschiedlich.
    • Es gibt aber Hinweise und Berechnungen dazu, wie viel ein Hund, dessen hauptsächliche Ernährung aus Trockenfutter besteht, an Flüssigkeit benötigt und wie viel ein Hund der hauptsächlich mit Dosenfutter ernährt wird, an täglicher Flüssigkeitmenge benötigt.
    • Als ungefähre Richtlinie kann man jedoch bei der Fütterung mit Trockenfutter von 40 bis 50 ml Trinkwasser pro kg Körpergewicht ausgehen.
    • Bei der Fütterung von Feuchtfutter also Dosenfutter verringert sich der Bedarf auf 5 bis 10 ml Trinkwasser pro kg Körpergewicht.

Ein Beispiel: Ein Irish Terrier mit einem Körpergewicht von 15 Kg der ausschließlich Trockenfutter frisst.

  • 15 Kilo maL 40 ml ergibt 600 ml
  • 15 Kilo mal 50 ml ergibt  750 ml

somit  hat der Irish Terrier einen täglichen Bedarf zwischen 600ml und 750 ml an Trinkwasser.

Bei sommerlichen oder erhöhten Aussentemperaturen sowie vermehrter körperlicher Aktivität steigt dieser Bedarf.

Wie man sieht ist diese Menge an Flüssigkeit nicht unerheblich. Aber es kommt noch mehr hinzu.!!

 

Die Art der Fütterung - bei Fertigfutter - Industriefutter

Dose(Feuchtfutter) oder Trockenfutter

Hierzu muss man einen Ausflug in die Ernährungspysiologie machen - was passiert im Körper das Hundes wenn er Trockenfutter frisst ?

  • Das Verdauungssystem der Hunde ist überhaupt nicht auf Trockenfutter eingestellt.
  • Trockenfutter hat  lediglich  einen Wassergehalt von 3 - 12%
  • zwangsläufig aufgrund der Herstellung enthält Trofu viel Getreide
  • Getreide statt Fleisch Trockenfutter wird auf der Basis von Getreide hergestellt. Der enorm hohe Getreideanteil dient zugleich als billiger „Füllstoff“, um den geringen Fleischanteil zu kompensieren. Aber Hunde  sind keine „Allesfresser“, wie uns die Industrie gerne glauben machen will. Sie gehören zur Familie der Karnivoren, den Fleischfressern und nur zu einem ganz geringem Teil sind die Hunde bereits Omnivoren "Allesfresser" wie wir Menschen. Daher sollte die artgerechte Tiernahrung hauptsächlich aus Fleisch bestehen. Man spricht heute von ca. 70 %,Fleisch (Innereien,Knochen u.v.m.) zuzüglich 20% Obst, Gemüse, Kräuter (püriert - wir tun so als ob es vorverdaut ist), Fett, Öle.  (dazu später mehr im Detail) "Der natürliche Speiseplan des Hundes - BARF"
  • extrem schlechte Verwertbarkeit - Trockenfutter steht mit 30 bis 40% auf der untersten Stufe der Tabelle der ernährungsphysiologischen Verwertbarkeit im Magen-Darmtrakt. (Verwertbarkeit ganz einfach erklärt: Der Hund bekommt 100 % Trofu zu fressen - er verdaut - und als Kot werden dann 60 bis 70 % ausgeschieden. Also wurden nur 30 bis 40 % vom Körperverarbeitet.)
    Oben rein 100 Gramm Trofu und als Kot  unten raus 70 bis 60 Gramm. Verdaut und verarbeitet wurden somit nur 30 bis 40 Gramm. Der Rest nicht verdauliche Stoffe
  • längere Verdauungszeit -

    Der Körper muss während der Verdauung die 4 bis 6-fache Menge der Futterportion aus seinen Körperorganen zur Aufbereitung der Trockenmenge zur Verfügung stellen.

  • ein Hund kann nicht gleichzeitig Trofu fressen und trinken. Nur nacheinander und getrennt.
    • hier ist es wichtig zu verstehen, das der Hunde dafür zwei verschiedene Refelxe nutzt.
      • entweder Nahrung aufnehmen, d.h. Schlingen und schlucken
      • oder nur schlucken beim Trinken (hier benutzt er seine Zunge und formt sie so um das er Flüssigkeiten aufnehmen kann.
    • das bedeutet für uns, das der Hund entweder das Trockenfutter bekommt und daneben einen vollgefüllten Trinknapf. Beobachten Sie mal Ihren Hund.
      • er frisst oder er trinkt.
      • Einweichen des Futters - ist somit falsch und überflüssig. Vor allem wenn es oben auf den Trofu-Brocken das Wasser steht.
  • Die Erkrankungen "Cystinurie beim Irish Terrier"  kommt in unserer Rassepopulation vor. 
    • Als Vorsorge sollte ein Irish Terrier wenig bis gar kein Trockenfutter bekommen.!!!
      • Das Trofu entzieht dem Körper wie ein Schwamm die Körpereingene Flüssigkeit zur Aufbereitung des Trockenfutters für die Verdauuung.
      • Dies kann zur „Dehydrierung“ führen. Die Folgen können Krankheiten und Störungen der inneren Organe, insbesondere der Nieren/Blase sein. Weil die körpereingenen Flüssigkeiten über den Magen-Darmtrakt umgeleitet und ausgeschieden werden.
      • Somit steht Nieren und Blasentrackt  diese Flüssigkeit nicht mehr ausreichend  zur Verfügung. Der komplette Blasen und Nierentrakt wird nicht mehr ausreichend gespült.  (Dehydrirum)
  • extrem schlechte Verwertbarkeit - Trockenfutter steht mit 30 bis 40% auf der untersten Stufe der Tabelle der ernährungsphysiologischen Verwertbarkeit im Magen-Darmtrakt. (Verwertbarkeit ganz einfach erklärt: Der Hund bekommt 100 % Trofu zu fressen - er verdaut - und als Kot werden dann 60 bis 70 % ausgeschieden. Also wurden nur 30 bis 40 % vom Körperverarbeitet.)
    Oben rein 100 Gramm Trofu und als Kot raus 70 bis 60 Gramm. Verdaut und verarbeitet wurden nun 30 bis 40 gRamm. Der Rest nicht verdauliche Stoffe
  • Gifte durch Konservierung Durch oft jahrelange Lagerhaltung des EU - Getreides in Speichern, ist bereits eine erste Haltbarmachung schon vor der Weiterverarbeitung erforderlich
    • Eine weitere Konservierung wird mit der Herstellung zum Tierfutter vorgenommen. Die eingesetzten Konservierungsstoffe, z.B. BHA, BHT, Etoxyquin, Formaldehyd usw. sind lang wirkende Gifte, die eine starke Zunahme allergischer Reaktionen bei Hund und Katze ausgelöst haben.
    • Selbst wenn namhafte Tiernahrungshersteller auf eine eigene Konservierung verzichten und ihre Produkte demzufolge mit „frei von Konservierungsstoffen“ deklarieren, so sind die Gifte nicht verschwunden, die schon vor der Herstellung eingesetzt worden sind.
    • Achten Sie stets auf die jeweilige Warendeklaration des Produktes und meiden Sie Futter mit dem Hinweis auf verwendete „EU- Antioxidantien- Farb- und Konservierungsstoffe“
    • Meiden Sie Futter welches Zusatzstoffe benötig um "vollwertig" zu sein. Das sind immer künstliche Zusatzstoffe
  • Milben als Allergieauslöser Im Getreide und im Getreidestaub befinden sich generell Milben, die hauptursächlich für Futtermittelallergien bei Haustieren (aber auch übergreifend auf den Menschen) verantwortlich sind.
    • Leider macht auch das so genannte Sensitiv-Trockenfutter, von der Veterinärmedizin angepriesen und vertrieben, hierin keine Ausnahme, kommt doch beides, gewöhnliches wie Sensitives-Trockenfutter eines Herstellers, teilweise von derselben Produktionsstraße und unterscheidet sich nur im Preis!
    • Teuer heißt nicht automatisch besser. Bei ersten Anzeichen von Allergien und Juckreizen sofort auf artgerechtes, aus sauberen Rohstoffen bestehendes Feuchtfutter wechseln. Das spart teure Medizin. Es sei denn Sie sind der Sponsor Ihres Tierarztes.
  • Denaturierung Trockenfutter wird hauptsächlich hergestellt aus Getreide, Tiermehl, Pflanzenmehl und Fetten, die zu einem dickflüssigen Brei vermischt werden.
    • Hinzu kommen dann noch Farb-, Lock-, und Konservierungsstoffe aus der Chemieküche, um eine „Akzeptanz“ beim Tier zu erreichen.
    • Dieser Brei wird dann durch einen formgebenden Extruder, unter Anwendung von sehr hohem Druck (bis 300 bar), gepresst, wobei jede gewünschte Form herauskommt.
    • Diese so erzeugten Pellets werden dann mit bis zu 400 Grad Celsius getrocknet, bis nur noch eine Restfeuchtigkeit von 4 bis 6% übrig bleibt.
    • Kalt gepresst - gleich der Brei wird abgekühlt und dann gepresst.
  • Gefahr von Magendrehung - auch diese bei einem Irish Terrier selten bis gar nicht vorkommt
    • Die verwendeten Rohstoffe beim Trockenfutter weisen eindeutig auf einen prozentualen Überhang in der Verwendung von Kohlenhydraten und wenig tierischem Protein hin. Zumeist wird also Getreide als Beutelfüllstoff verwendet, welches im Körper des Tieres in Zucker umgewandelt wird und nur ganz langsam abbaubar ist.
    • Ganz im Gegensatz zur Verwertung tierischen Proteins oder Fettes, also Fleisch, welches sofort vom Körper in Verbindung mit der körpereigenen Amylasebildung verwertet wird. Tiere, die überwiegend Kohlenhydrate fressen brauchen daher auch sehr lange für eine Verdauung und neigen somit zu Übergewicht.
    • Mit der langen Verdauung verbunden und weil Trockenfutter sprichwörtlich wie ein Stein im Magen liegt, ist auch eine erhöhte Gefahr von Magendrehung beim Tier verbunden.
  • Nachhaltige Schädigung von Zähnen und ZahnfleischDie geringe Grundfeuchtigkeit des Trockenfutters hat aber noch einen anderen gravierenden Nachteil.
    • Die Trockenpellets saugen im Magen des Tieres sofort die Flüssigkeit aus der Magensäure auf, wodurch diese wesentlich konzentrierter wird.
    • Der hohe ph-Wert der Magensäure führt dann zu einem erhöhtem ph-Wert des Speichels. Somit also ein ganz wichtiger Faktor zur Bildung von Zahnstein.
    • Das bedeutet, dass diese falsche Ernährungsmethode früher oder später zu einer ernsthaften Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch führt.
    • Auch herkömmliches Industrienassfutter mit zum Teil hohem Zuckeranteil, führt zur selben Problematik.

Fazit: Und nun? was sollen wir unseren Hunde füttern ?

Diese Frage wird uns in jedem Kennenlerngespräch und in allen weiteren Gesprächen gestellt. Dies führte nun zu der Empfehlung dieses Herstellers "Naturavetal".

 

Dort werden beide Arten von Futtermittel hergestellt und vertrieben.

  • Auch wir geben ab und an unseren Hunden Trockenfutter.
  • wir, als Züchter müssen in der  Zeit bei uns, den Welpen alle Formen der Fütterung anbieten. damit das sogenante 2. Gehirn lernt mit den verschiedenen Futterungsarten kalr zu kommen.
    • somit bekommen unsere Welpen:
      • als Anfütterung nach der reinen Laktion der Mutter, rohe reines Rindfleisch mit etwas Öl und Hüttenkäse
      • dann nach und nach weiter rohes Fleisch mit immer mehr Ergänzungen.
      • dann kommz ca. in der 6-7 Woche auch Trockenfutter dazu, meist als Mittagsmahlzeit
      • dann ergänzen wir unsere "Barfportionen" mit Feuchtfutter aus der Dose. Aber nicht gemischt sondern immer eine komplette Mahlzeit.

So lernen die Welpen nicht nur ihre Sozialisierung, durch Fordern und Fördern. In dieser Ziet werden dann bereits die erforderlichen Synapsen dafür angelegt. Aber auch das sogenannte  2. Gehirn, der Magen-Darmtrakt wird gefordert und gefördert. "Wie komme ich mit den unterschiedlichsten Fütterungsrten zu recht".

 

Trotz und alledem " Trockenfutter" ist das Futtermittel welches am wenigsten den ernährungsphysiologischen Erfordernissen unserer Hunde entspricht. Wir empfehlen, wenn schon nicht das Futter selbst hergestellt wird "BARF", dann Feuchtfutter sprich Dosenfutter.





  • Bis die Welpen



 

 

Verdaulichkeit siehe auch Verdauungstrackt
Futterart                                                 % 

Feuchtfutter mit 70% Fleischanteil       85-95       

Fleisch roh                                       85-98

Fleisch gegart                                    90

 

Fleisch gekocht                                   80

Industrie Feuchtfutter mit 4% Fleischanteil       45-55

Trockenfutter                                                 30-40

Alles ca. Werte

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126