Nun gehts weiter durch Thüringen, Sachsen usw. - kleiner Ausflug an einem nicht so schönen Tag.

Man kommt hier gar nicht mehr durch, anders als bei richtigen Landesgrenzen (Staatsgrenzen) pendeln wir hier ohne Hinweisschilder durch die drei Bundesländer.

Natürlich habe ich mich dann auch vertan - habe Altenburg mal eben nach Sachsen gepackt - es gehört wie uns das Team Torin mitgeteilt hat, nach Thüringen. Na gut - also wir werden es noch lernen.

 

Aber heute, ein nicht so schöner Tag es fieselt wie man im Ruhrpott sagt, also definitiv kein Tag fürs Strandbad.

Wobei unsere Hunde - wohl eher für ein Klüngeltag - bzw. Wohlfühltag im Zelt wären, wie man hier sieht.

 Nö - ich will  nicht - immer diese Kirchen, Burgen und Museen

"Champeline - na komm doch, es gibt auch ein Eis !"

"Ok - dann komme ich gerne mit"

 Von Aga aus gehts auf kleinen Straßen  nach Bad Klosterlausitz durch das Mühlental - dort reiht sich Mühle an Mühle. Die alle zu Ausflugslokalen, Pensionen oder zu einer Jugendherberge umgewidmet sind.

Viele Wanderwege führen durch dieses wirklich sehr idylische Tal - Autodurchfahrten sind eigentlich nicht erlaubt - aber wenn man zu einer Mühle möchte schon.

Diese Mühlen waren früher alle mal Säge-, Mahl- sowie Schneider-, Walk- und Lohmühlen

 

An Bad Klosterlausitz fahren wir vorbei - macht uns vom Auto aus nicht so an.

Bad Klosterlausitz;  liegt im dichten Nadel- und Buchenwäldern und ist als Kurort bekannt. Die Flüsse weiße Elster und die Saale umfliesen den Ort. 1920 wurde das Bad erstmals erstmal zu Heilzwecken angewandt. Diese Anwendungen waren  und sind noch heute so erfolgreich, das das Kurzentrum immer weiter ausgebaut werden musste. Wer mag kann die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden - wir fahren lieber mit dem Auto.Typische thüringische Fachwerkhäuser sind in diesem Ort (Örtchen) zu finden - wir halten nicht an und fahren weiter.

 

Wir sind in Eisenberg nah bei der Kirche in diesen wunderschönen Bögen.

Esienberg leigt im sogenannten Holzland und aht einen mittelalterlichen Stadtkern. Wir laufen durch die kleinen Gassen zur Schlosskirche

diese Schlosskirche ist der Hammer !

1677  erwählte Herzog Christian, nachdem er dieses auf mir unbekannten Wege erhalten hat, zu seiner Residenz in Sachsen-Esienberg.

1679 begann er mit dem Bau der Schlosskirche, die zu den sogenannten Querkirchen zählt.

1683 bekam diese Kirche ihre prunkvolle Orgel, die mit 21 Registern durch den Orgelbauer Donat aus Leipzig ausgestatten wurde. Diese Orgel gehört zu den bedeutensten Instrumenten in Thüringen.

Und wir können es nur bestätigen - da wir bei unserm Rundgang durch die Kirche von Orgelmusik begleitet wurden.

Zu dieser Kirche kan man einfach nur sagen "Wow"

Die Barakkirhce mit dem Kanzelaltar und der Donat-Orgel gehört zu den ungewöhnlichsten und schönsten sakralen Bauwerken in Thüringen.

Wappentafel gegenüber dem Altar mit Bildnis Herzog Christian (leider etwas verwackelt, da man auch hier nicht fotografieren darf - mal eben so geknipst )

sie ist zugleich ein typisches Zeugnis protetantischen Kirchenbaues, ein barakokes Theatrum sacrum"

Die Kirche besitzt 3 Etagen, unten darf das Gesinde Platz nehmen für eine Messe, darüber die herrschaftlichen Männer und ganz oben die Damen.

So viel konnte man als adelige Frau von oben von der Messe mitbekommen - na ja nicht besonders viel. Man muss schon stehen damit man nach unten schauen kann

 

 Auch heute finden dort Trauungen und Gottesdienste statt.

Sowie Führungen und vor allem Orgelkonzerte.

 von ganz oben in den Altatraum fotografiert.

Überaus reich verzierte Emporen und Wendeltreppen weist diese kleine Kirche auf.

 Und bin ich rauf - mit meinen Höhenproblemen. Rauf geht ja imemr noch, aber runter !

Während wir durch die Etagen streifen - müssen leider die Irish drausen warten.

 hitner der Kirche befindet sich der Kräutergarten des Schlosses.

Unmengen von verschiedenen Minzarten und viele andere kräuter über Kräuter

 hier dürfen die Hunde mit rein - aber sie empfinden diesen Rundgang durch die Beete überaus langweilig.

Wir, besser ich nicht !

 da ich rumgequengelt habe - und ich unbedingt in einer Mühle einkehren wollte, sind wir wieder durch das Mühlentag zurück gefahren.

Diese Mühle wurde im Führer angepriesen - uns hats dort nicht gefallen

 aber Raudachbach gefällt mir - acuh da kommen wieder Kindheitserinnerungen hoch.

eigene Staudämme bauen, Mühlräder aus Eistiele, Schiffchen aus Rindenstücke usw.

 hier sah es so gastlich aus, aber leider nicht für uns - das Schwein war bestellt  - und thüringische Spezialitäten gabs auch nicht, also nichts wie weg.

 weiter nach Bad Köstritz

 

 und dort wollten wir das Bier probieren

Ich Das "Schwarze" und für Helmut das Pils, was es auch von der og.  Brauerei gibt. Bei uns ist ja fast nur das Schwarze bekannt.

Es war noch zu früh - erst ab 17:00 gibts was zu essen. Also los, die Ortskern suchen. Wir sind dort hingegangen wo man Menschen sah (waren nicht soviele) und sind in ein Dalienfest geraten - aber dort gabs auch nur Roster, und die hatten wir inzwischen oft genung gegessen Roster - Thüringer Bratwurst.

Natürlich kamen die Leute wieder auf uns zu, "was ist das für eine Rasse usw".

Mit 4 Hunden in der Stadt fällt man halt auf. Aber wir waren ja auch auf einer Promotiontour: "verträgliche und gut erzogene Hunde in einer Stadt anhand des Rassebeispiels Irish Terrier."

 

Leider nicth gefunden, den gibt es in Bad Köstritz überhaupt nicht, ein paar Strassen, ein bad weiter draussen und 2 Gaststätten, wir haben extra gefragt.

das zweite Gasthaus

Dafür aber mal wieder Altenheime, Physiotherapien, Frisöre reichlich.

wir haben alles abgelaufen und sind dann als erste Gäste des Tages genau um 17.00  in das erste Gasthaus Schloßkeller eingekehrt.

Hier gabs dann das bekannte Köstrizer Schwarzbier.

Ach so, das Heinrich Schütz Haus haben wir auch gefunden -  Heinrich Schütz  war ein damals vor 400 Jahren bekannter Komponist (sagt mir nicht so viel) und ihm zu Ehren wurde dann das Museum dort eingerichtet - wir waren nicht drin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126