Die weltgrösste Ziegelbrücke im Sächsischem Vogtland

Nachdem ich langsam ziemlich durcheinander kam, in welchen Bundesland wir uns gerade befinden - holte mich Manfred immer mal wieder in die geographische Wirklichkeit zurück.

Eins weiß ich aber genau, wir sind an der Göltzschtalbrücke nähe des Ortes Mylau unweit von Greiz.

Die Göltzschtalbrücke ist 78 Meter hoch und 574 Meter lang. Sie hat 81 Brückenbogen und die maximale Spantweite im Mittelteil beträgt 30,9 Meter.

Mit 135 676 Qbm wurde es 1851 fertig gestellt. Es wurden 26 021 000 Ziegel verwendet.

Im Jahre 1846 wurde der Grundstein zu dieser gigantischen Brücke gelegt. Diese Brücke wurde notwendig, weil man damals bestrebt war, eine direkte Linie von Bayern nach Dresden zu schaffen. Diese Linie sollte dann weiter nach Magdeburg und Berlin führen. Sie sollte sich im süddeutschen Raum mit der Linie verbinden die weiter nach Hof und zum Bodensee führen. Dafür mussten Brücken (über die Göltzsch und über die Elster (Elstertalbrücke - die kleine Schwester)) gebaut werden.

Der damit beauftragte Ingenieur bekam somit seine Lebensaufgabe. Weiter wurde eine Expertenkommisson gegründet der auch der damals bereits bekannte Prof. Gottfried Semper (Semperoper in Dresden) angehörte.

Man war sich damals einig, dass diese beispielose Aufgabe nur durch ein gemauertes Viadukt mit Maximaler Sicherheit gelöst werden konnte. Es wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den keiner für sich gewann. Eine Kommission erstellte aus allen 81 eingegangenen Entwürfen, Einen!.

"Eine vierstöckige Massivbrücke aus Ziegelsteinen".

Aufgrund der hohen dynamischen Belastung durch die später darüber fahrenden Züge und der ungewöhnlichen Größe des Viaduckts war man bestrebt die Dimensionen wissenschaftlich zu berechnen. Eine praxisnahe Kontruktionstheorie entstand jedoch dadurch nicht. Dieser enstand dann erst aus einer Meinungsverschiedenheit zwischen dem verantwortlichen Oberingenier Robert Wilke  und Johann Andreas Schubert. Somit ist das Ergebniss beiden zuzuschreiben.

 

Staunend stehen wir vor dem riesigem Bauwerk

Torin ist schon ausgestiegen, ich bin gerade dabei die vier anderen aus dem Auto zu holen.

Mit fünf Irish und vier Menschen gehts zur Erkundung der Brücke

die Brücke ist erstaunlich

ein Reisebus ist auch angekommen - aber für die Leute die aus dem Bus aussteigen, ist es eher ungewöhnlich mit fünf gleichen roten Hunden hier aufzukreutzen.

Wir schauen uns alles im Detail an

in kleiner Entfernung ist es auch möglich mit dem Ballon hochzusteigen um die Brücke komplett von oben zu sehen. Aber wir entscheiden aus dagegen, das wollen wir unseren Fünf nun wirklich nicht zumuten.

 

über eine kleinen Steg gehts entlang der Brücke

kleine Wege führen uns neben und unter der Brücke her

 auch wenn man genau daneben verweilt - Gigantisch und Romantisch

 Natürlich muss alles im Bild festgehalten werden - insgesamt drei Kameras hielten alles genauestens fest.

 und so sieht mein Foto dann aus.

Barbara streunt ebenso wie ich in Gefilden, die eigentlich nicht für Besucher zugelassen sind - aber Torin hält für uns Ausschau, damit wir nicht unangenhem auffallen.

 wir streigen in kleinen Grüppchen durch Wald und Flur - immer wird alles im Bild festgehalten

hier eine Hinweistafel

oder ein Treffpunkt für Hundeliebhaber ?

 

 wie immer wenn wir mit allen Hunden unterwegs sind, werden wir von Hundeliebhabern angesprochen.

Wir beantworten gern alle Fragen, verweisen auf die Rasse, teilen die Vorzüge aus unseren Sicht mit. Verweisen ebenfalls darauf, das es Terrier sind und nicht für jederman geeignet sein können.

Verteilen Visitenkarten (die gehen langsam aus in diesen Urlaub). Verweisen auf Züchter in der Umgebung und unterhalten uns über die Hunde der jeweiligen Leute.

 Mit einem Lächeln verabschieden wir uns.

 Immer wieder bewundere ich die Statik der Brücke

Hier kommen Erinnerungen auf, als ich als Controller bei einer Bauconsultinggesellschaft mit einem angeschlossenen Statikbüro in Stuttgart tätig war.

Viele der damaligen fachlichen Informtionen finden wieder ihren Weg ins Gedächnis.

 aber nicht nur ich bestaune die Brücke, wir bleiben immer mal wieder stehen und staunen.

Den Hunden wird aber langweilig - sie würden viel lieber ....

 

die Erdbeeren sammeln und verspeisen

Da die Diskussion zwischen Champ und Troin noch ein offenes Ende hat - bleiben  hier lieber alle Hunde an der Leine. Und zwischen den beiden Rüden ein etwas grösserer Abstand - wir wollen ja nicht unangenehm auffallen

Helmut hat zwei Mädels (Sari und Frieda) an der Leine und ich habe Champ und Trudi, eine für uns passenden Einteilung. Wie bei den Kutschpferden - die Paarung machts.

Torin beobachtet Champ immmr ganz genau - er läßt ihn nicht aus den Augen

 auch wenn er zwischenzeitlich in eine bequemere Position wechselt.

 wir gehen wieder zurück zum Parkplatz

 

von verschiedenen Fotografen

Im Übrigen gehen alle Hunde freudig und ganz ohne Zögern über diese Brücke, auch wenn sie ein wenig schwankt. Ich habe damit eher Problem als die Hunde.

 ein Abschiedsfoto

Manfred ist mit uns zu einer letzten Prüfungen gefahren - damit wir uns von dort die Brücke noch einmal anschauen können und die Umgebung aus der Höhe zu sehen.

wir fahren weiter - der Ausflug ist noch nicht beendet - es geht zu einem weiterem Stausee.

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126