Harmonie im Haseland

Es geht auch anderes, unter dieser Überschrift stehen diese Aufnahmen.

Ich habe unseren Ausflug an den Lunziger Staussee in mehrere Teile aufgeteilt, da sie, glaube ich, verdeutlichen wie so ein Spaziergang abläuft.

In vielen, vielen Momenten herrscht Harmonie pur, wir Menschen können tratschen, müssen nicht immer auf alle Mimiken der Hunde achten. Wir müssen nicht in jedem Augenblick mit einem "360 Grad Blick" überall vorausschauend Dinge, Bewegungen, Geräusche u.v.m. vor unseren Hunden erkennen bzw. hören. Nein, wir können ganz gemächlich vor uns hin schlendern, uns und die Gegend geniessen.

Dies sind die hauptsächlichen Augenblicke - Wanderungen - Ausflüge

 

 hier wird gemeinsam eine Stelle erkundet die anscheinend gut riecht oder besonders gute Nachrichten für Hunde enthält.

Da ist man ein Team - ein Rudel welches gemeinsam auftritt und gemeinsam handelt

 auch wenn sich die beiden Herren nicht aus den Augen verlieren - hier steht die gemeinsame Sache im Vordergrund

weiter gehts - sogar mit einiger Vorsicht, nebeneinander

 hier sind nun Frieda und Torin an der Spitze der Gruppe, dann folgen Trudi "Trudi guckt in die Luft" und Sari (etwas trennend) und zum Schluß Champ.

Die Aufgaben wurden verteilt

Trudi arbeit nun mit Sari zusammen - es erscheint den beiden nun  notwendig, dem Champ zu zeigen "halte Abstand"

Trudi reagiert auf Sari, sie dirigiert Trudi

 

Es ist sehr gut zu erkennen, wie sich die beiden Hündinnen verständigen - wir sagen dazu "Sie telefonieren miteinander"

Wenn man genau hinscahut, erkennt man, das auch Frieda nun etwas reagiert - sie nimmt etwas Abstand von Torin, sie gibt ihm mehr Raum.

Übrigens, bei den Haseländern ist Frieda der Boß - wenn auch ein meist sehr sanfter, aber keiner unterschätzt sie.

wir  haben sie zurückgerufen

In der umgekehrten Reihenfolge kommen sie nun auf uns zu (direkt nach dem Pfiff - auch Torin, der die Pfeife so nicht kennt)

 bei einer anderen Gelegenheit des Rückrufes

Rückruf und Freilauf sind bei uns eingeübt.

  • Unsere Hunde dürfen in ca. 10 - 12 Meter, je nach Schätzung, frei um uns herum laufen. Überschreiten sie diesen Radius, sollen sie stehen bleiben und nachfragen.
  • In der Regel reagieren sie auf rechts, links, stehen bleiben, geradeaus oder sie bekommen die Zusatzaufforderung "Hier" dann kommen sie zu uns zurück.

Nicht wie in der Hundeschule, sondern sie "klatschen" uns ab, indem sie uns an der herunterhängenden Hand anstupsen. Damit zeigen sie das sie da sind.

  • Mit einem Bleib oder Lauf gehts dann in der Regel weiter.
  • Das Zurückrufen erfolgt endweder durch den Ruf "Kommt zurück" oder durch die Pfeife.
  • Die Angaben rechts, links usw. werden gesagt "nun rechts" oder, oder.
  • Hinzu kommt, das sie Sichtzeichen kennen. Das heißt, wir zeigen mit dem Arm die Richtung an.

Das Abklatschen haben uns die Hunde beigebracht, Doro und Claire haben es gemacht, wenn sie zurückgerufen wurden, Bourbon hat es abgeguckt und die anderen auch - es habt sich quasi vererbt.

Wir laufen ungern mit matschigen Leckerlie durch die Gegend (manchmal schon, wenn wir wieder etwas verfestigen möchten, uns die eine Unart doch nervt, dann wird wieder geübt, aber meist als Spiel).

So haben wir, wenn sie dann zu uns gekommen sind, den Kopf gestreichelt oder mit Worten uns bedankt, das sie da sind. Je mehr Hunde es wurden, je länger dauerte diese Prozedur - so haben die Hunde es auf ihre Art abgekürzt.

Wir haben auch immer die erstaunten Blicke auf unserer Seite, wenn es daraum geht das die Hunde angeleint werden müssen, egal aus welchem Grund. Z.B. gehen wir immer angeleint zum Auto nach einem Gang.

  • Wir rufen dann die Hunde "kommt ihr bitte an die Leine" und dann kommen nacheinander die Hunde und lassen sie die Leine umlegen (meist dann eine Schlupfleine - wenn wir in einem unbekannten Gebiet sind tragen sie Halsband und normale Leine).

Das funktioniert zu 99 % und die erstaunten Blicke der anderen Leute, wenn wir sie abrufen, lassen uns dann immer schmunzeln.

 Helmut sagt, wenn er darauf angesprochen wird: "Ja, wir sprechen mit unseren Hunden immer in ganzen Sätzen, warum auch nicht?"

Und Trudi haben wir davon nichts gesondert eingeübt, sie hat es einfach nach gemacht.

 Es hat sich wieder entspannt - Champ ist zur Seite gegangen und beschwichtigt

 Hier ist überhaupt nichts davon zu merken, das die beiden Rüden ihre Diskussion noch nicht beendet haben.

Anderes ist wichtiger - Torin (nicht mehr im Bild) hat die anderen auf etwas aufmerksam gemacht.

Einzig Trudi, die sehr vorsichtig ist und bei Unbekanntem erst mal zu uns kommt, macht nicht mit.

 Ich hoffe ich konnte mit diesen Bildern etwas von der Kommunikation unter einer Hundegruppe zeigen. Ein Rudel ist diese Gruppe deshalb noch lange nicht. Auch wenn es eine einzigartige Kommunikation unterhalb der Hundegruppe gibt - der Chef sind wir. Und das wird auch nie in Zweifel gezogen. Und dies haben wri uns nicht mit Kraft erworben sondern durch Zuverlässigkeit.

Unsere Hunde können sich auf uns verlassen, sie wissen dass wir da sind und dass wir für sie klären. Aber in einem Notfall - den wir nicht mehr händeln könnten, wären sie da, sofort und mit den richtigen Reaktionen, da sind wir uns zu 100 % sicher.

 

Eine Gruppe von Hunde, die gut sozialisiert in das Leben entlassen wurden, ist etwas Wunderbares. Und Mensch und Hund sich aufeinander verlassen können ein erfüllter Traum.

 

 

 

 

 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
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