2012 Urlaub

Ausflug von Beelitz in den Spreewald - Ausgangspunkt für weiteres Lübbenau.

Auf 75 km Länge und 16 km Breite verzweigt sich die Spree mit ihren Zuflüssen Malxe und Berste zu gut 300 Nebenarmen, Kanälen und Fließen, die sich insgesamt über rund 500 km erstrecken. Hunderte von Inseln, Erlenwäldern, feuchten Wiesen und Weiden schaffen ein unwegsames Gelände, das oft nur mit dem Kahn oder Boot durchquert werden kann.

Das wollten wir auch erleben, mit dem Kahn mit den immer wieder gezeigten Fährleuten langsam durch die Fließe und Kanäle gleiten. Wir wollten das urwaldähnliche Gebiet, alte Gehöfte, kleine Gärten und auch parkähnliche Wiesen erkunden. Wir wollten mit unseren vier Irish in diese Idylle eintauchen.

Bereits auf der Fahrt dorthin (ca. 110 Km von Beelitz entfernt) waren wir faziniert von der Landschaft, auch wenn wir diesmal die Autobahn benuzten, damit es schneller ging.

Aber auch auf der Autobahn konnten wir erkennen, das wir in die Heimat der Sorben fahren, alle  Beschilderungen waren zweisprachig.

Schnell haben wir Lübbenau erreicht, auch wenn in dem Osten von Fremdenvekehr wenig zu spüren ist, war dort schon mehr los als sonst, auch Busse fanden sich ein. Wir waren Dienstag nach Pfingsten dort. Man sagte uns beim Eintreffen "über Pfingsten hätte man kein Bein auf die Erde  bekommen" wir fanden es gut - das ein wening Urlaubfeeling zu sehen war.

Natürlich waren wir auch in Lübbenau eine Attraktion mit den vier irish Terriern, bereits auf dem Parkplatz wurden wir angesprochen.

Wir wollten auch so eine Kahnfahrt machen - die grosse Frage "dürfen die Hunde mit?"

"Aber klar doch wir haben nichts gegen Hunde, vor allem nicht, wenn sie sich zu benehmen wissen."

Schnell noch eine Tour ausgesucht, es gibt bei den Touren von 2 Stunden bis zu 9 Stunden alles. Wir endschieden uns für die goldene Mitte, vier Stunden mit Zwischenstopp im Museumsdorf Lehde.

 Wir bekamen mit unseren Hunden eine komplette Nische mit Tisch - damit wir mehr Platz haben und vor allem, dass die Hunde es bequem haben. Was das schönste war, ohne zusätzliche Kosten, wir  bezahlten nur zwei Personen ohne jedwede Zusatzkosten; haben aber ein wenig gespendet, wegen der zwei freien Plätze.

 So sieht es aus wenn der Fährmann - hier eine Frau die mit dem Stecherpaddel den Kahn lautlos antreibt.

uns gehts gut - Ruhe, Sonne und zufriedene Irish

 die vier wechselten immer von der einen Seite auf die andere.

Natürlich waren sie auch in dem Boot das! Gesprächsthema Nummer eins. Man wollte alles über Irish Terrier wissen. So langsam befinden wir uns auf einer Werbetour.

Es ist schon etwas Besonderes, im Kahn gestakt zu werden.

Gemächlich wird man im Rhytmus des Fährmanns durch den Spreewald geschoben.

 Hier fahren wir an der ersten Verpflegungsstaion vorbei, es gibt Schmalstullen und Gurken, was sonst.

Unser Fährmann hat uns die Station 3 empfohlen, also fahren wir langsam daran vorbei. Trotz des Tourismus - es sieht toll aus.

 es ist einfach traumhaft und verwunschen, überall endekckt man die kleinen Dinge.

 Hier ein Kahn der einfach nur malertisch dort liegt. Es ist ein neuerer aus Aluminium, die alten aus Holz sind zu unpraktisch und zu schwer.

 kleine verwunschene Restaurants, meist nur auf dem Wasserwege zu erreichen.

 die Hunde schauen inzwischen ebenso faziniert auf das Wasser

vor allem die Enten - die ganz nah am Boot vorbei kommen ziehen ihre Aufmerksamkeit auf sich

 und man kann soo gut aus dem Fließ trinken - hier sind wir noch auf der Hauptspree

 Helmut ist fast ganz still - so wie die Umgebung - wir geniessen alle nur.

 wir gleiten über die Fließe an kleinen Blockhäusern, Strochenestern, und tief hängenden

Briefkästen vorbei. Hier wird per Kahn die Post verteilt, oft für mehrere Adressaten, damit der Briefträger nicht immer ein und aussteigen muss.

 

 wenn uns ein Kahn überholte, jollen die Leute meist wenn sie die Hunde sehen. Wieder geht das zählen los 1, 2 nein drei, nein 4, geht das den, was ist das für eine Rasse und und...

Am lautesten war es, als Asiaten vorbei fuhren, lautes Lachen und laute Fragen über die Hunde gingen hin und her.

 interessiert verfolgen unsere Irish immer das Überholmanöver

so nun waren wir an Station drei angekommen,

tolle Sachen waren dort aufgebaut.

Gurken in allen Variationen, Gurkenschnpas oder Likör. Auch als Senf, so wie Erdbeeren, andere Getränke.

Wir gaben unsere Bestellung auf: "zwei Schmalzstullen und zweimal Gurkenallerlei"

 hier ein kleiner Überblick, es gibt noch mehr , aber mehr geht nicht aufs Bild

 die vier möchten auch was

 mit Tracht auf dem Kahn.

Dieser Kahn war kleiner als unserer, da man auch komplett indivuduelle Fahrten buchen kann, einfach dem Fährmann überlassen oder planen, egal.

es wird aufgetischt

 das sieht doch umwerfend aus, oder etwa nicht ?

wir bekamen gleich etwas mehr - für die Hunde

 weiter gehts - an Bord wird gut gespeist.

Die Gurken haben es in sich, neben den "normalen" Essig, Senf und Salzgurken, gabs Knoblauchgurken, verdammt gut und Pfeffergurken verdammt scharf, ab er leckerrrrrr.

Und die Schmalzstulle, ein Gedicht, super Brot und Griebenschmalz, fast wie bei meiner Oma.

Natürlich bekamen die Vier auch etwas davon ab - es schmeckte bei allen nach Mehr.

Trudi und Champ versuchten sich an den Gurken, Bei den Peffergurken schauten sie uns an, als ob  wir nicht alle Tassen im Schrank hätten, aber aufgegessen wurde trozdem. Wassser für die Hunde war an Bord und außerhalb sowieso.

Die Hoffnung das Trudi dann wenigstens nicht mehr alles frisst, hat sich leider nicht erfüllt. Sie frißt einfach alles.

 Im Museumsdorf Lehde angekommen, haben wir uns gegen einen Besuch im Museumsdorf entschlossen, mit den Vier, und den vielen Menschen, dazu hatten wir keine Lust. Es war einfach zu schön um nun etwas Streß zu bekommen. Das Wetter lud in den Biergarten ein, und der Nachgeschmack von den Pfeffergurken auch .

Wir bestellten uns dann noch ein kleines Essen, Kohlroulade und für mich etwas was ich von Zuhause kenne, Pannas heist es  bei uns in Dortmund, den Namen auf der Karte habe ich vergessen. Aber es schmeckte wie früher.

 direkt vor dem Biergarten gings dann nach der Pause wieder weiter.

 

unter Brücken hindurch, überall sind kleine Cafes und Biergarten, hier ein ziemlich grosser, aber fast leer. Und das obwohl man hierhin zu Fuß kommt.

man kennt den Besitzer aus dem Fernsehen Volksmusik

Der Fährman erklärte den Umstand das es dort trotz grosser Bekannheit des  Besitzers leer ist. Er hat sich mit den Fährleuten überworfen, sie fahren ihn einfach nicht an. Auch wir fuhren daran  vorbei.

 alle schauen auf die vorbei ziehenden Enten mit ihren Küken. Was sie sich wohl dabei denken?

 den Kopf mal nach links und dann wieder nach rechts - nur nichts verpassen

nachdem wir von Bord gegegangen sind, nach 4 stündiger Fahrt, erkunden wir noch ein wening die Stadt, besser den kleinen Ort Lübbenau.

Hier ein neuer Brunnen, der über die verschiedenen Märchenfiguren den Bezug zu Lübbenau herstellen

 tja wer es mag - wir sind daran vorbei gegangen, ohne etwas zu kaufen.

 auch Gurkenradler gibt es

 auch ein Schloß gibt es, mit einem wunderschönen großzügigen Garten

wir beschließn noch einen Kaffee vor der Heimfahrte bei der Orangerie dieses Schlosses als Abschiedestrunk zu geniessen

 die Auswahl fällt schwer, wir entscheiden uns für Apfelkuchen mit Sahne und für mich die Hefeplins, die hier typisch sind. Mit Zimtbutter.

Sie erinnern an Pfannkuchen aber mit Hefe gebacken, sie schmecken auch wie früher, als meine "kleine Oma" noch lebte.

Eine schöne Erinnerung an die mit ihr verlebten Tage und Jahre.

 ein letzer Blick auf die Spreekähne

wir kommen ganz bestimmt wieder - ein super Tag mit vielen leisen Erinnerungen an Früher geht zu Ende.

Das Wetter wird nun leider auch schelchte, wie man an den Jacken sehen  kann.

Ab nach Beelitz, dort verbringen wir noch einen Tag bevor wir umziehen.

 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126