Von unserem Ausflug an den Stausee Lunzig habe ich ja hier schon berichtet. Und auch davon dass das Zusammentreffen von zwei stattlichen Rüden, auch wenn sie Vater und Sohn sind, gewisse Spannung beinhaltet.

Es  uns recht gut gelungen, diese Spannung aufs Bild zu bringen.

Vorweg, beide Rüden sind absolut Rüdenverträglich, sind vorzüglich sozialisiert und und - dies nur um Mißverständnissen vorzubeugen. Aber es sind Rüden, die einen großen Anspruch darauf erheben, das die drei Damen die in ihrer Begleitung sind, doch nur zu einem von ihnen gehören. Und vor allem möchten sie sich vor dem Anderen produzieren und zeigen das sie ein ganze Mann sind.

Unser Champ, ist der alleinige Chef bei den Mädels bei uns zu Hause, wenn er auf einen anderen Rüden trifft.

Auch wenn er diese Position inne hat, erleben wir auf unseren Gängen durch Stadt, Land und Flur, dass er zwar deutlich macht "Meine Mädels" aber immer beschwichtigend, nie von sich aus eine Auseinandersetzung sucht. Aber angreifen lässt er sich auch nicht ohne Reaktion.

Und man man aus der Pupertät heraus ist und der Vater eine große Lippe riskiert, ja dann - kann es schon mal dazu kommen, das auch der Friedvollste sich nicht alles gefallen läßt

Torin, ist sein Vater und somit älter. Das bedeudet das er, diesen Jungspund in seinen Augen, erst mal sagen muss wer hier der Chef ist. Das funktioniert auch fast immer, bei anderen, aber - da Champ seinerseits sich dies nur bis zu einem gewissen Grade anerkennt, rappelt es im Karton.

Wir Menschen haben uns nicht eingemischt solange es einen gewissen Rahmen nicht überstieg.

Als Fazit möchte ich vorausschicken, beide haben ihre Auseinandersetzungen gehabt, sind dann aber auch mit allen (also 2 Rüden und 3 Mädels) wieder nebeneinander hergelaufen, haben gemeinsam die Gegend erkundet und waren verträglich.

 

In einer Collage habe ich  mal einige Interaktionen zwischen Champ und Torin zusammengestellt

beide Rüden

 sie lassen sich nicht aus den Augen und man hört es knistern

wir spüren nun recht deutlich was hier gerade abläuft

Umkreisen und beschwichtigen; aber auch nicht kleinbeigeben - hier ist eine Diskussion nötig zwischen den beiden. Das Kräftemessen beginnt.

 

 Imponieren

den anderen scharf in den Augen schauen, auch wenn er sich zurückgezogen hat.

 den anderen umkreisen

und dann im richtigen Augenblick angreifen.

Das war die Taktik von Torin

Aber er hat wohl übersehen, das Champ ihn bereits erwartet hat und den Angriff stark abwehrt in dem er in die Flanke springt.

Trudi zieht sich aus dem Kampfgeschehen zurück - ohne die beiden auch nur eines Blickes zu gewähren

 noch versucht Champ es mit Beschwichtigung

 auch hier drückt er Torin nur weg

Frieda greift ein - will die beiden noch auseinander bringen

Frieda gibt auf - da ist nichts mehr zu machen "sollen die beiden Blödmänner doch kämpfen"

nun geht Champ über Torin

 er greift sich ein Ohr, Torin duckt sich ab - Champ läßt sich nun aber nicht mehr abschütteln

 Champ ist runter gerutscht hat aber das Ohr noch

Torin hat sich befreit und versucht nun seinerseits Champ zu fassen zu kriegen

Der Hahnenkampf geht weiter

(es ist doch recht schwer nicht! einzugreifen sondern dies im Bild festzuhalten)

Die Hündinnen sehen aus sicherer Entfernung zu

nun hat keiner mehr den Anderen mit den Zähnen gepackt, aber Champ hat seine vordere Pfote um den Hals von Torin gelegt und hält ihn fest

 

Der Sari reichts; Sie trennt die beiden  -  ob sie, wie wir gemerkt hat, das die beiden sich nicht mehr ineinander verbissen haben - sondern frei stehen ??

Sie packt Champ und zieht ihn weg

Torin geht von den beiden (Champ und Sari, die Champ immer noch festhält)

und schüttelt sich erst mal aus.

 Helmut geht zu ihm hin, um nachzuschauen inwieweit sein Ohr betroffen ist. Frieda hat vorher auch erst mal Torin abgesucht und ist dann weggegangen, als sie nichts gefunden hatte.

Helmut will aber nun doch genauer hinschauen und erkennt erstmal nichts. Hals und Ohren sind feucht von dem Geschehen.

 

"Ich habe gewonnen, ich bin stärker"

Champ rennt derweil seine Kreise

I`m feeling good

zeigt nun seinerseits wer hier der Mann im Rudel ist

aber er bleibt auch weg von Torin, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste !

Es ist noch nicht zu Ende diskutiert - das merkt man sofort - nur eine Pause

Nach Frieda kommt nun auch Trudi zu Torin und beschnuppert ihn ausführlich nach Wunden.

Gleichzeitig stellt sie sich aber auch zwischen die beiden Kontrahenten, hier recht gut zu erkennen.

alles wird genauestens untersucht.

Wie man an den Beinen erkennen kann, waren Manfred, Helmut und ich immer dabei und auch bereit in Notfall, gezielt und richtig einzugreifen.

Wir hatten es aber nicht nötig - wir haben nur geschaut.

Es ist auch die Aufgabe des Menschen sich selbst zu schützen bei einer solchen Auseinandersetzung und nur dann wenn es zu größeren Verletzungen kommt oder kommen kann, rechtzeitg und gezielt und dann auch heftig einzugreifen.

Vor allem müssen dann die Menschen wissen wie !!

Die getrennten Hunden müssen dann konsequent über eine längere Zeit absolut von einander getrennt bleiben, solange bis der Adrealinspiegel weit runtergefahren ist - sonst würden sie sofort und ohne irgendwelche Rücksicht wieder aufeinander los gehen.

 Hier war es nicht notwending ein zugreifen - zu keinem Zeitpunkt.

die Augabe die beiden Kampfhähne von einander zu trennen hat Trudi übernommen.

sie ist im Übrigen die Jüngsten von allen

Tochter von Champ und Enkelin von Torin

Nun steht Champ ziemlich aufmüpfig vor Torin und dieser beschwichtigt.

Es war die ersteinmal  letzte Sequenz aus diesem Ablauf - beide drehen ab 

Torin zieht sich ins Gras zurück zum runterfahren

 hat durch das Gras einen Bogen geschlagen und kommt wieder an einer entfernteren Stelle raus.

 auch Champ hat sich ins Gras zurückgezogen und fährt nun seinen Adrealinspiegel wieder runter

 

" Na, wo bist du denn - komm, komm - ich warte"

Champ posiert nun für die Kamera

 während Torin wieder seinen Kontrollgang aufnimmt

 genau beobachtet von Champ

Torin steht genau vor dem Rückzugsort

 an einer entfernteren Stelle ist Champ zum Wasser hingelaufen - Torin hinterher

Nun geht das Ritual von vorne los - wir wussten ja alle - das war nicht ausdiskutiert

(Gelassenheit ist bei den zuschauenden Menschen nicht unbedingt zu erkennen, wir wissen ja nicht wie es ausgeht und ob wir nicht doch einfriefen müssen)

Champ beschwichtigt wieder

Trudi ist wieder zur Stelle

 aber fotografieren kann man die beiden gut

Torin dreht ab - Champ beschwichtigt

 es ist erstmal wieder vorbei - ohne Auseinandersetzung

so richtig selbstbewußt sieht er nicht gerade aus :-))

 

auch Torin nicht

Alles spielte sich in einer kleiner Ausbuchtung am Stausee ab

 hier mal vom anderem Fotografen ein Blick auf das Geschehen, wie man sieht war immer einer von uns in der Nähe, wenn auch so weit entfernt, das man nicht in das Getümmel einbezogen wurde.

 

"ich bin doch ganz lieb"

Auch Champ ist wieder an Land

 

"Aber ich laß mir nicht alles gefallen, ich nicht"

wie gesagt - auch gute Motive kommen dabei heraus

 immer noch herrscht Spannung - nun ist Manfred in der "Schnellen Einsatztruppe"

gehts nun wieder von vorne los ?

 

"Schau mir in die Augen, Kleiner grrrrrr"

Die beiden sind nicht besonders gut auf sich zu sprechen.

Aber auch an den Augen kann man die Beschwichtigung gut erkennen, oder ?

 "Eigentlich will ich nun nicht mehr - hör doch bitte auf, es reicht mir, Papa

Aber wenn du willst, dann bekommst du deiner Abreibung, klar"

 

Waffenstillstand (vorrübergehend)

man beschließt gemeinsam den Platz zu verlassen - Champ vorne weg

"he, wie oft soll ich den noch die weise Fahne hissen, ich habe keine Lust mehr - aber komm mir trotzdem nicht zu nah, du wirst merken was du dann davon hast, klar"

na ja, Frieden sieht anders aus

 Wir Menschen und die anderen Drei hatten auf jeden Fall die Nase voll. Wir wollten ja schließlich einen geruhsamen Spaziergang machen und nicht in einer Kampfarena am Seerand verweilen.

Es lohnte ja auch nicht - zumal außer uns kein Publikum anwesend war, die möglicherweise Beifalläußerungen oder Aufmunterungen an die beiden Streitpartner geben konnte.

Die Mädels hatten sich verkrümmelt und gingen ihren Interessen nach - mal sehen was man so finden kann, Mäuse, alte Fische usw.

Und wir wollten sie auf keinen Fall anstacheln, es fiel uns schon schwer genug, diesem Zirkus zu zusehen.

sie folgten auf den Ruf "Hört endlich auf - wir wollen weiter" und liefen vorraus.

Also waren sie wieder ansprechbar.

ein gutes Zeichen ???

"Suse - wo bleibst du, laß das ewige fotografieren sein, da hast doch nun wirklich genug Material für die Homepage!

 "He, ich will auch ein so schönes Foto, Suse"

"Hat dieser verdammte Sohn sich doch wieder so richtig in Pose gestellt, mich hat sie bestimmt nicht so vorteilhaft getroffen, verfluchter Mist"

"Was du meckers über mich - hast du noch nicht genug ?

"Ich bin jetzt drei Jahre alt, vielfacher Vater und du willst mir immer noch sagen was ich zu tun oder zu lassen habe, es reicht mir!

Du hast mir gar nichts mehr zu sagen, meine Pfoten stehen schon lange nicht mehr unter deinem Tisch, Sofa, oder wo auch immer!"

"Ich zieh dir wieder die Ohren lang, wenn du mich nicht endlich zufrieden läßt"

 Hast mich verstanden !!!

 Ich will das du endlich zugibst, das ich erwachsen bin"

Sag es, Sag es !!!!!

Immer noch nicht - ich sitze dir jetzt im Nacken !!

Ok, du hast es nun endlich gesagt - können wir dann wieder zu den anderen aufschließen?

"Ja, mein Sohn und ich laß dir sogar den Vortritt, zufrieden?"

 Man muss auch gönnen können"

es geht auch einigermassen friedlich zu auf unserem Gang. Hier die Fünf zusammen!

 nun stöbern alle gemeinsam nach Mäusen und wir können in Ruhe wandern

Den ganz normalen Spaziergang um den Stausee habe ich ja beits eingestellt.

Diese Bilder waren die Essenz der Abläufe zwischen Vater und Sohn.

Torin hat leider eine kleine Kriegsverletzung davon getragen, aus der letzten Diskussion - wie er nach dem Rückkehr Barbara stolz zeigte.

 Natürlich lies er sich auch gehörig bedauern, er ist ja schließlich ein Mann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
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