Zucht

Im Jahre 2008 hat der VDH ein Gütesiegel für Züchter im VDH (Verband des deutschen Hundewesen) ins Leben gerufen.

Wir sind als Züchter dort  von Anfang registriert und erfüllen seitdem Jahr für Jahr die Kriterien.

 

Ein verantwortungsvoller VDH-Züchter wird ... ( Mindestanforderungen)

  • sich als Anfänger bereits vor dem Kauf einer zukünftigen Zuchthündin bei alten Hasen (erfahrenen Züchtern, Zuchtwarten...) erkundigen, Fachliteratur lesen, usw. - aber auch als bereits erfahrener Züchter immer die Augen und Ohren offen halten, durchaus auch bei erfolgreichen Züchtern anderer Rassen.
  • regelmäig Züchterseminare und kynologische Vorträge besuchen, Fragen abklären (auch bei der Neuzwingerabnahme - Zuchtwart = Berater)
  • die aktuelle Zuchtordnung des Rassezuchtklubs und die aktuelle VDH Rahmenordnungen (v.a.ZO = Zuchtordnung) studieren.
  • seine zukünftige Zuchthündin möglichst als Welpen überlegt auswählen - evtl. aus einem Wiederholungswurf-, im Idealfall das Aufwachsen bereits beim Züchter beobachten können und bei den Elterntieren und deren Verwandten v.a. auf Gesundheit, Vitalität, Verhalten und Fruchtbarkeit achten.
  • den Welpen bestmöglichst großziehen (Futter, Impfungen, Bewegung, viel Zuwendung, umfassender Umweltkontakt, Welpenspieltage, tierärtliche Überwachung ...)
  • die zukünftige Zuchthündin auf Zuchtschauen präsentieren und vergleichen
  • nur dann einen Wurf planen, wenn die persönlichen Voraussetzungen (Zeit, Platz, das nötige Grundwissen und Nevenkostüm, Harmonie in Haus und Familie ... ) optimal sind
  • natürlich nur mit der Hündin züchten, wenn die 3 VDH-Voraussetzungen für die Zuchtzulassung erfüllt sind: Gesundheit - Verhalten - Formwert
  • sich frühzeitig nach einem passenden Deckrüden umsehen (Ausstellungsberichte, Zuchtzulassungsbericht, Deckrüden und Nachwuchs des Rüden begutachten, Hilfe des Züchters seiner Hündin, des Zuchtwartes in Anspruch nehmen
  • die Hündin rechtzeitig vor dem Belegen entwurmen, vom Tierarzt untersuchen und den Impfschutz auffrischen lassen
  • Scheidenflorauntersuchung und Progesterontest machen lassen
  • nach den Belegen, Medikamente, Impfungen ... nur bei entsprechender Indikation und nach Tierarztberatung, (Wurmmittel evtl. nach dem 42 . Trächtigkeitstag) verabreichen lassen.
  •  während der Tragzeit gehaltvoll (in der ersten Trächtigkeitshälfte, mengenmässig normal, danach reichhaltiger, aber nicht zu üppig) füttern und die Hündin nicht überfordern
  • eine bedarfsgerechte, hygienische einwandfreie Wurfstätte vorbereiten und die Hündin daran gewöhnen
  • vor dem Wurf auf Notsituationen eingestellt sein, Kontakt zu erfahrenem Tierarzt oder einer Tierklinik sicherstellen
  • sich als Neuling ggf. um einen Zuchtpaten ( = erfahrener Züchter) kümmern
  • während des Werfens die Hündin in ruhiger Umgebung beobachten und überwachen
  • fruchtwassergeschädigte Welpen vorsichtig absaugen und im Brustbereich massieren, nicht ausschlagen
  • die Umgebungstemperatur im Wurfraum überwachen (ggf. die Wurfkiste von unten aufwärmen) keine Rotlichtlampen. Achtung in der Literatur oft falsche Tipps
  • Paramunitätsinducer (nach der Geburt) - Gammaglobine - in Ausnahmesituationen nach Absprache mit dem Tierarzt geben lassen.
  • möglichst umgehend nach dem Wurf den Zuchtwart und Deckrüdenhalter benachrichtigen
  • ein Zwingerbuch führen
  • die Welpen nach der Geburt und weiterhin regelmäßig wiegen und auch die Umgebungstemperatur achten
  • die Hündin während der Säugeperiode bestens füttern und für einen angemessenen Ruheplatz auch außerhalb der Wurfkiste sorgen
  • die Hündin ausreichend bewegen
  • die Welpen nach dem Öffnen der Augen (besser schon am 9-10 Tag) erstmals, mit 3 Wochen zum 2. Mal entwurmen, dann im Abstand von 14 Tagen (also bis zum Impftermin mit ca. 8 Wochen insgesamt 4-5 Mal). Dabei unbedingt das Wurmmittel (Wirkstoff) mind. einmal wechseln
  • die Welpen rechtzeitg zufüttern, um die Mutterhündin allmählich zu entlasten
  • sich von der Geburt an, besonders in der Prägephase ( 3.-8.Woche) intensiv mit dem Welpen beschäftigen und hierbei das Wesen des Tiere "öffnen" --> verhaltensichere Hunde
  • gemeinsam mit einem erfahrenem Tierarzt, ob und wie lange es sinnvoll ist, extreme Kümmerlinge großzuziehen
  • gegebenenfalls in der 4-6.Woche impfen, Tierarztgespräch
  • die Tiere nach dem Impfen (SHLP frühestens mit der 8. Woche) dem Zuchtwart vorstellen, erst danach ist eine Abgabe möglich
  • bei der Welpenabgabe ein fundiertes Abgabegespräch führen, darauf hinweisen, das die Grundimmunisierung erst mit der Wiederholungsimpfung mit 15 Monaten abgeschlossen ist.
  • das gewohnte Futter und einen Futterfahrplan mitgeben (mindestens)
  • Bereitschaft signalisieren für den Welpenkäufer auch nach der Abgabe zur Verfügung zu stehen
  • dafür Sorge tragen, dass die Welpenkäufer später relevante Gesundheitsuntersuchungen durchführen lassen und Todesursachen melden - auch wenn mit dem Tier nicht gezüchtet wird.
  • sich immer bemühen die Rasse (im Rahmen des Standard  und unter Beachtung der Gesundheit) zu verbessern und kein bloßer Vermehrer zu sein
  • einkalkulieren, dass Welpen nicht immer zum Idealtermin abgeholt werden und dafür Vorsorge zu treffen.
  • sich durch Enttäuschungen und Rückschläge nicht entmutigen lassen und auftretende Mängel - vor allem Erbkrankheiten - nicht vertuschen (wer lange züchtet, weiß, dass sich Höhen und Tiefen abwechseln, dass es Züchter, die nur Glück haben, nicht gibt)
  • einen wachen Blick für die Schwachpunkte in der eigenen Zucht bewahren und nicht nur anderen Züchter gegenüber kritisch sein.

Darüber hinaus haben wir uns einer Gruppe von IrishTerrier-Züchtern angeschlossen, die eine darüber hinausgehende Selbstverpflichtung  für selbstverständlich erachten.

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
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Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126