Champ - Gesundheit-Ernährung-Erfahrung

 

Es ist nicht ganz einfach für mich dieses Thema. Niemals hatte ich gedacht dass es mich so mitnimmt um ein Lebewesen zu kämpfen und niemals habe ich mich so unsicher, unfähig und traurig gefühlt.

Wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich verzweifelt neben einem Hundenapf stehen werde und alles, wirklich alles tue um diesen Rüden zum Nahrungsaufnahme zu bekommen, denn hätte ich ausgelacht.

 

Aber es ist so. jeder Tag an dem Champ seinen Napf anschaut, überlegt und dann frisst ist ein guter Tag.

Es  ist ja nicht so dass ich nicht über die vielen Jahre viel gelernt habe, über gesunde Ernährung, angefangen über die Hundeernährung und damit ganz selbstverständlich auch über unsere eigene.

In den Jahren habe ich mittlerweile mehrere Ausbildungen zum Ernährungsberater gemacht, mal mehr mal weniger davon mitgenommen, da doch so einiges sehr personenbezogen vermittelt wird, häufig als die alleinige Philosophie. Das  alleingültige Konzept.

Wenn Champ mir eins beigebracht hat - das ist nicht der Weg. Und das EINE Konzept und die EINZIG wahre Herangehensweise gibt es nicht.

Ich habe bei jedem etwas gelernt, bei jedem wurde mir aber auch gesagt, das von den anderen ist nicht das Non plus Ultra.

 

Wenn ich an unsere Anfänge bei der Ernährung eines Hundes denke, da haben wir eigentlich überhaupt nicht gedacht, sondern Tüte auf und gut warst. Früher das war in den 70er, der Cocker meiner kleinen Schwester. Dieser Hund hatte glaube ich nie Probleme. Er war auch irgendwie bekloppt - sie fraß alles. Vor allem mochte sie die eingelegten Salzgurken meines Vaters. Sie fand immer einen Weg um in den Keller zu kommen und in das Salzgurkenfaß zu springen. Ich glaube sie hat niemals davon irgendwas erbrochen.  Sie bekam einfach Futter und gut war es. Und alt ist sie auch geworden. Sie, das ist übrigens Sari der Cocker und die Namensgeberein meines Herzenhundes Sari, besser Julia Sari.

Dann kam unsere Jule,  ein Irish Terrier, 16 Jahre ist sie geworden und auch bei ihr haben wir eigentlich nie über Futter nachgedacht. Außer ganz am Anfang, das kam hinten immer ein bunter Kot heraus ( Frolic) das gab mir dann doch zu denken, sie bekam anderes Futter, mal Dose mal trocken mal aus der Küche. Niemals krank und immer gefräßig. sie mochte alles und fraß alles. Auch sie war ein wenig bekloppt - sie mochte den Most (Apfelbirnen Most).

 Dann kam Doro, auch da haben wir am Anfang Fertigfutter genommen, die Auswahl war damals noch lange nicht so riesig. dann kam die Zucht, damit die Ernährung einer trächtigen Hündin und meine Schwester die angefangen hatte das Futter für ihre Schwarzen Russen selbst zu machen. erst habe ich sie belächelt und dann Imer mehr von ihr abgeschaut.

Damals war es viel viel schwerer die Zutaten zu bekommen, Fleisch usw. Heute ist es sehr viel einfacher.

So haben sich im Laufe der Zeit die Einstellung und die Erfahrung und vor allem das Wissen immer weiter vermehrt..

Und doch stand und stehe ich da und bin oft verzweifelt „ mache ich alles richtig“

 Hier auf den Seiten werde ich versuchen mal nachzuvollziehen wie es angefangen hat, der Verlauf, die Rückfälle, die Ärzte, die Ernährung usw.

 

Vielleicht hilft es ja in der Zukunft einem anderen Hund.

Eins weiß ich genau, ich würde vieles anderes machen. Noch mehr in Frage stellen, noch mehr hinterfragen,  noch mehr auf meinen Bauch hören.

Seitdem wir unseren Weg gehen geht es aufwärts, langsam, immer mal wieder kleinere Rückfälle aber es geht.

 

Und was das wichtigste ist Champ lebt und er lebt gut. Er hat Freude am Dasein. Ist meist ein ganz normaler Irish Terrier.

 

 

 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126