Behandlung der erkrankten Hunde

  • Der Hauptpfeiler der Behandlung von Patienten mit AHDS ist die Wiederherstellung eines normovolamen Zustandes und der Ausgleich von Dehydratation.
  •  Die Patienten sollten nicht nüchtern gehalten werden und sobald das erbrechen  !!!! medikamentell unter Kontrolle ist, zugefüttert werden.
  • Humanmedizinisch und in Tiermodellen konnte gezeigt werden, dass das Fasten zu Atrophie der Darmschleimhaut und erhöhter Apoptoserate der Enterozyten führt.
    • Durch enterale Ernährung wird die bakterielle Translokation aus dem Darm und die Villustraphrophie vermindert.
    • Die Fütterung kann  wenn er Patient nicht frisst z.B. naseooesophageale Sonden erfolgen, die in der Regel gut toleriert werden und die Fütterung der Patienten erleichtert.

Der Einsatz an Antibiotika muss sehr genau geprüft werden, da sie auf der einen Seite dafür verantwortlich sind.

 

  •  das die erkrankten Hunde erkannt sind
  •  und auf der anderen Seite bei vorliegen einer nachgewiesenen !!! Sepsis benötigt werden.
  • Hier ist dringend anzuraten das ein Antibiogramm erstellt wird.

 

 

 

Bei einer Sepsis

  • steigt die Temperatur massiv an
  • die Leukozyten <4 oder > 25 G/l,
  • die Anzahl der stabkerningen neutrophiler Granulozytgen < 1,5 G/I
  • Auf gar keinem Fall auf Verdacht Antibiotika ohne Antibiogramm geben, geben lassen vor allem nicht ohne Antibiogram.

Nun kommt es auf die Fütterung an

Auch über das Kapitel Fütterung bei geschädigter Damrschleimhaut gibt es ein einzelnes Kapitel.

Erste Schritte im Akutfall

o   Medikamente gegen das Erbrechen zu Hause haben, auch auf Reisen immer dabei haben

o   Den Hund weiter füttern ( Hinweise folgen)

o   Keine Antibiotika, Cortison, NSAID oder Tübinger Spritze

o   Keine undefinierbaren Spritzen geben lassen, alles genau erklären lassen.

o   Man muss nicht immer sofort zum Tierarzt, da man ja das Krankheitsbild nun kennt, aber alles dafür zu Hause haben

o   Flüssigkeit zugeben, notfalls über die Spritze ins Maul oder unter Haus. Oder wenn nötig Elektrolyte

o   Ruhe, kein Stress, wenn möglich auch keine überhasteten Fahrten zum Tierarzt, der Hund braucht uns und Ruhe

o   Temperaturmessung – regelmäßig. Anfangs alle Stunde, dann auf 2 Stunden erweitern

o   Bei erhöhter Temperatur, Wadenwickel  Kohlwickel. Alles was wir als Kinder bereits von der Oma und Mama bekommen haben. Unterstützen sie den Hund bei der Bewältigung der hohen Temperatur. Fieber bedeutet nicht immer dass man zum Tierarzt muss. Der Körper kämpft mit seinen Mitteln gegen diese Erkrankung, helfen sie ihm dabei.

o   Temperatur bis ca. 40,4-5 sind aushaltbar – runter kühlen und überwachen. Es wird wieder runtergehen. Feuchte Tücher

o   Flüssigkeit zuführen

In der Regel ist nach 1- max. 2 Tage alles wieder ok.

o   Bitte noch schonen

o   Mehrmals am Tag kleine Portionen Futter

o   Immer wieder Flüssigkeit – dadurch muss der Hund öfter raus, kleine Gassi runden

Dann langsam wieder auf Normalfütterung umstellen und auf den Normalalltag.

Darmaufbau – hier keine Sanierung, der Darm muss geschont und unterstützt werden nicht weiter belastet.

 

Wie das kommt ebenfalls noch.

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
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