Tragezeit und Geburt

 

Die Geburt

Die Tragzeit beim Hund beträgt im Mittel 63 Tage, Wurftermine vom 58.-70. Trächtigkeitstag sind keine Seltenheit
 
Unsere Hündinnen haben sich fast immer auf den 61. Tag eingependelt.
 
Aber es gibt auch Geburten, so wie diesmal am 58 Tag.
 
Für die Dauer der Trächtigkeit ist der Decktag als Orientierung nahezu irrelevant!
 
Eine Hündin kann Tage vor bis Tage nach einer Ovulation erfolgreich gedeckt werden, und das biologische Alter der Welpen ist in allen Fällen nahezu gleich!
 
Wir haben den Zeitpunkt der Ovulation feststellen lassen, und dann 1 Tag danach gedeckt.
Sperma kann sehr lange (bis 5-7 Tage) befruchtungsfähig bleiben.
 
Wir kontrollieren das Gewicht unserer Hündinnen recht regelmässig. Beginnend mit der Deckzeitfeststellung, dann beim Ultraschall ca. 30 Tage nach dem Decken und dann i.R. jede Woche bis kurz vor der Geburt.
 
Dabei haben wir festgestellt, das unsere Hündinnen in der Regel, pro später geworfenen Welpen ca. 500 – 600 Gramm zunehmen.
 
 
 
                AusgangsGw      US            USII                         vor Geburt
                                       9.4.09    16.4.09         4.5.09          14.5.09
Tessa        13,                   16,5                         19,3         
Sari           12                    14,           13,2          14,6          17,8
Joy            11                    12            11,5          16,3          16,7
 
 
Somit haben sie insgesamt vom US bis Geburt, also in den 30 Tagen
 
Tessa        2,80 KG             4 Welpen   0,700
Sari           3,80 KG             6 Welpen   0,770
Joy           5,20 KG              6 Welpen   0,870
 
Bei diesem Wurf sind nicht nur die Gewichtszunahmen (wir haben nicht mehr gefüttert als sonst – aufgrund des US wussten wir ja in etwa wie viel Welpen. Die Futteration wurde zum Ende der Trächtigkeit auf das Doppelte gesteigert, nicht mehr) recht groß, sondern die Welpen sind auch recht früh geboren
 
Tessa         61 Tag( wie immer)
Sari           59 Tag
Joy           58 Tag
 
Bei Tessa können wir die erhöhte Zunahme, mit der enormen Milchmenge erklären, bei Joy mit einem sehr schlechtem Kotabsatz, wie wir noch zwei Tage vor der Geburt (Röntgen) feststellen konnten.
 
Es wurde 2* ein Einlauf gemacht. Dir Kotabsatz war aber trotzdem nicht groß.
Erst zwei Tage nach der Geburt hat sie dann den Darm entleert. Aufgrund der Menge komme ich zu dieser Annahme. Das die ernorme Gewichtzunahme aus dem schlechtem Kotabsatz herrührt
Bei Sari gibt es keinen erkennbaren Grund, sie war bis zum Schluß recht schlank, trotz der Zunahme.
 
 
Geburt
 
Das Herannahen des eigentlichen Geburtsvorganges kündigt sich  i.R. durch einen Abfall der Körpertemperatur der Hündin an (12-24 Stunden vor der Geburt Abfall um ca. 1 Grad – regelmäßiges (mind alle 2 Stunden – auch Nachts) Messen der Körpertemperatur wird daher empfohlen), so wie durch Verhaltensänderungen wie Unruhe, Hecheln und verstärktes Nestbauen.
 
Wir messen regelmässig, haben aber bei unseren Hündinnen festgestellt, das diese Temperaturkurve für uns eigentlich nichts aussagt.
 
Bei Tessa gar keinen Temperaturabfall, bei Sari ebenfalls nicht. Bei Joy ca 36 Stunden vorher.
 
Das Verhalten ist auch nicht wesentlich anders, sie suchen zwar vermehrt die Wurfkiste auf, ruhen dort, scharren auch schon mal, aber nicht in einem für mich erkennbaren Rhythmus.
 
 
Tessa, ab Freitag, de, 9.Mai habe ich neben der Wurfkiste geschlafen, so das ich immer in ihrer Nähe war. Tagsüber hat sie sich recht normal verhalten, nachts auch. Sie war auch noch, wenn sie wollte mit den anderen zusammen. Aber sie zog sich immer öfter zurück, was für mich mein Anzeichen war. Am 10.Mai morgens, war ich der Meinung, es dauert nicht mehr lange, es war so gegen 9:00. Es hat dann aber noch bis 22:00 gedauert.
 
Bei Sari, kam es vollkommen überrasschend für mich, ich eoltle nur kurz einen kleinen Mittagsschlaf neben der Wurfksite machen, keienrlei anzeichen einer sich nähernden Geburt. Auf einmal komische Geräusche, die cih so im Halbschalf vernehm. Da stand Sari in der Box, drückte einmal kurz - udn der erste Welpe schaute raus. so gings weiter, einmal drücken, Welpe kam, auspacken - weiter. innerhalb von 1,5 Stunden alles komplett erledigt.
 
Joy - hier habe ich 3 Nächte vor der Ksite verbracht, sie zeigte rcht früh einen Temperaturabfall, der aber ein Fehlarlarm war. Es passierte innerhalb von 24 stunden ncihts. Dann in der Nacht von Montag auf Dienstag (57/58 Tag) gings los. Recht schwache Wehen,auch sobald der Welpe erkennbar war, wening Kontraktionen, ich musste bei allen Welpen mithelfen. Also Welpen mit den leichten wehen herausziehen, auch die nachgeburten. Ebenso Nabelschnurr - auch diese wurden zum ersten Mal von mir getrennt. Joy konnte damit nichts anfangen. Ebenso machte sie keinerlei anstalten die Nachgeburten zu fressen. Vorsichtig leckte sie die Welpen - mehr nicht. Als der erste zur Zitze krabbelte war sie doch sehr erstaunt. Das gab sich im Laufe der Geburt. die auch recht lange dauerte > 5 Stunden.
Bei 6. welpen habe ich ihr die nachgeburt und den nicht abgenabelten Welpen so hingelegt, das sie von hinten anfangen konnte die Nachgeburt zu fressen und den Welpen abzunabeln. Da hat es dann Klick gemacht - und sie wurde Mutter.

Bei allen Müttern sind die Welpen sehr vital und aktiv zur Welt gekommen, keinerlei Startprobleme.
Sehr ruhige und zufriedene Welpen, die sofort sehr sehr gtu zugenommen haben. Und dann innerhalb einer Woche das Gewicht verdoppelten.
Eine Kontrolluntersuchung durch den Tierarzt war nicht notwendig
 

Laut Literatur 
 
Tierärztliches Eingreifen ist nur notwendig, wenn eindeutig Geburtvorbereitungen (Wehen, Abgang von Geburts- schleim) beobachtet wurden, innerhalb von 12 Stunden aber keine Welpen geboren werden.
 
Welpen können mit dem Kopf oder dem Hinterteil voran erscheinen.
 
Die Fruchthüllen werden von der Hündin eröffnet, die Nabelschnur zerbissen und die Welpen beleckt, um die Atmung zu stimulieren. Nur wenn die Hündin dies nicht tut, sollte der Mensch eingreifen und diese Aufgabe übernehmen.
 
Die auf jeden Welpen folgende Nachgeburt wird von der Hündin (häufig auch unbemerkt) verschlungen. Dass Nachgeburten nicht abgehen, ist ausgesprochen selten.
 
Die Pausen zwischen den Welpen betragen in der Regel 10-30 Minuten, können gegen Ende der Geburt bei großen Würfen jedoch auch länger sein (3-4 Stunden).

  
Nachdem die Geburt beendet ist (normal im Schnitt nach 6-18 Stunden), sollte ein Tierarzt/ eine Tierärztin Hündin und Welpen untersuchen, damit sichergestellt werden kann, dass die Gebärmutter wirklich leer und alle Welpen vollständig entwickelt und gesund sind.
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126