Z-Wurf
 
Liebe Familie Gielians,
 
heute komme ich endlich dazu Ihnen wieder über Abby zu berichten.
 
 
 
Sie hat die Familie - wie kann es anders sein - voll im Griff. Mein Mann und ich sind natürlich ganz vernarrt in Abby. Sie hat die Beinamen Beißmonster und Reißwolf.
Wir wurden schon gefragt, ob wir neuerdings Katzen im Haus haben weil unsere Hände und Arme zerkratzt sind. Nein, das kommt vom toben mit einemIrish Terrier - die spielen schon recht ruppig.
Aber auch der Rest der Familie ist ihrem Charme erlegen. Überall wo Abby auftaucht ist sie der Mittelpunkt und genießt es wenn sich alles um sie dreht.
 
 
Auch beim Spaziergang werden wir oft angesprochen. Jeder findet Abby natürlich süß - kein Wunder bei dem frechen, doch niedlichen Terriergesicht.
 
Sie ist ganz schön gewachsen und hat es faustdick hinter den Ohren. Wie bei Ihnen zu Hause stellen wir alles, was sie nicht haben darf möglichst hoch. Vor einiger Zeit wollte sie unbedingt an einen Pullover kommen, den ich auf den Esstisch gelegt hatte. Sie stellte die Vorderpfoten auf den Tisch, sah den Pullover konnte ihn aber
nicht erreichen. Kurzerhand hat sie dann eben die Tischdecke samt Pullover vom Tisch gezogen.
 
 
Auch werden wir zur Ordnung erzogen. Da Abby Schuhe liebt, schleppt sie jeden Schuh, Stiefel oder Pantoffel in ihren Korb. Außerdem hat sie 2 Kokosmatten, auf denen vorher in der Diele Schuhe standen geschreddert. Jetzt stehen keine Schuhe mehr in der Diele, sondern die werden direkt in den Schuhschrank gepackt. Die Gummistiefel, die wir im Moment brauchen stehen im Hausflur.
 
Abby ist schon seit einiger Zeit total stubenrein. Ihre Schlafbox ist jetzt auch Nachts offen. Wenn Sie raus muss, geht sie zur Tür und macht sich durch leises Jaulen bemerkbar oder kommt zu einem hin und stupst mit der Nase an. Es kommt allerdings auch vor, das Abby nachts um 3 Uhr nach dem Rechten sieht. Dann steht man senkrecht im Bett, weil Abby herzhaft in einen Zeh gebissen oder man ihre Nase und Zunge im Gesicht hat.
 
In der Hundeschule tobt sie meistens mit den etwas älteren größeren Hunden, den anderen ist sie wohl ein wenig  zu wild. Witzigerweise ist noch ein kleines Irish Mädchen in unserer Gruppe - Yuma von den Donegals aus Rheine.
 
An der Leine gehen üben wir fleissig, meistens zieht Abby aber kräftig, weil es ihr nicht schnell genug geht. Wir fahren deshalb häufig an Orte, wo sie sich frei bewegen kann. Es ist unglaublich wie sie dann rennt - ja fast fliegt und über Gräben springt. Wir lassen sie nicht zu lange toben, denn von selbst findet sie kaum eine Ende. Wenn man sie ruft, hört sie tatsächlich (meistens) und kommt angeprescht.
 
Das Leben mit Abby ist anstrengend, aber mehr noch voller schöner Momente und Überraschungen.
 
Für heute endet mein Bericht über Abby, obwohl ich noch seitenweise schreiben könnte.
 
Bis demnächst verbleibe ich mit vielen Grüßen aus Mönchengladbach
 
Angelika Herzmann
 
 
 
P.S. Ich melde mich noch einmal separat um einen Termin zu vereinbaren, da wohl die Ohren geklebt werden müssen.
 
 
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126