Y-Wurf

Young Pretender .... vom Haseland

hier fiel es uns sehr leicht unseren Vornamen zu finden. Bei den Z-chen tun wir uns noch schwer

wir probieren nun zu laufen

die Welpen beginnen nun den Bereich der Wurfkiste zu verlassen - es ist auch kein Rand mehr da

da das Krabeln anstrengend ist - Pause

Besuch schaut bereits in die Wurfkiste

Sari läßt sich durch den Besuch nicht stören

Mir gehts gut

Bis zum nächsten Mal

Die dritte Woche bei uns „vom Haseland“

Nicht erst seitdem wir an Seminaren von Dr. Udo Ganßloser teilnehmen, ist uns bewusst welche große Aufgabe mit der Aufzucht der Welpen vor uns liegt.

Gerade in der Aufzucht, in der Welpen und Junghundezeit müssen dem Welpen viele Reize angeboten werden. Ebenso soll der Welpen lernen die unterschiedlichsten Situationen zu bewältigen. Die Aufgabe für uns ist es nun unseren Welpen alles in ein wohldosierten,  in form gegenseitigem Bindungsaufbau anzubieten.

Was passier nun bei den Haseländern?

  • In der dritten Woche statten die anderen Hunde unseres Hauses den Welpen bereits ihren Besuch ab. Wenn es die Mutter zulässt, gehen sie auch in die Wurfkiste und beschmusen die Welpen. (Es ist sehr schön mit anzusehen, wie dann die anderen Hündinnen die Welpen beriechen, belecken und sogar versäubern.
  • Der erste Welpenbesuch wird zugelassen, auch da können die Besucher (nach gewissen Regeln)die Welpen in die Hand nehmen und begutachten.
  • Die Wurfkiste zieht um in einen anderen Raum. Im Gegensatz zu dem ersten Raum ist er nun mehr in den tagtäglichen häuslichen Ablauf integriert. Sie nehmen teil.
  • Die Welpen nehmen von sich aus Kontakt (erster Sozialkontakt) zu uns auf, knabbern oder lutschen an den Findern, nehmen uns mit der Nase wahr, fassen die Haare an.
  • Sie nehmen die Wurfgeschwister wahr und es kommt zu kleineren Raufereien
  • Sie versuchen nun auf ihren Beinchen zu stehen und etwas aus dem direktem Umfeld der Wurfkiste zu gelangen (hier sind die Vorboten des späteren eigenständigen Versäubern zu erkennen)

Alles aber noch in einem sehr eingeschränkten und im direkten Umfeld der Wurfkiste.

Insgesamt bedeutet es, das wir einerseits den Welpen verschiedene Reize (Sinnesreize und Umwelteindrücke, Umgang mit anderen Artgenossen) wohldosiert anbieten und andererseits das die Welpen mit entsprechenden Verhalten auf diese Reize reagieren. Dieser langsame und dosierte Umgang formt nun die Ausprägung des Welpenverhaltens - und ebenfalls die künftigen Strategien "wie gehe ich mit diesem und jenem um

 Die Welpen nehmen also in dieser sehr frühen Zeit, den Sozialkontakt zu den Wurfgeschwistern auf, der wiederum einen großen Einfluss auf die jeweilige Sozialisierung der/des Welpen nehmen.

Die so genannten Umweltreize nimmt der Welpe erst gegen Ende der 3. Woche wahr.

Erst jetzt werden auch Gegenstände interessant. Weiterhin findet jetzt ganz deutlich schon die Sauberkeitserziehung statt. Der Welpe verlässt seine Wurfkiste, um sich zu lösen.

Soweit die Theorie - hier die Praxis  das so genannte "Kontaktliegen"

die Welpen liegen alle recht dicht aneinander in der Wurfkiste

 

Wir lassen einen wohldosierten und kontrollierten Welpenkontakt durch die späteren Familien, bereits zum Ende der 2. Woche zu. Darüber gibt es die verschiedensten Ansichten - wir sind sehr gut damit gefahren. Da uns der Kontakt der jeweiligen späteren Familien, also ein Aufbau der Bindung zwischen dem Welpen und seiner späteren Familie sehr wichtig ist.

Diese spätere Bindung ist nicht nur für den Welpen sehr wichtig sondern auch für den Menschen/Familie. Schließlich soll der Welpen einmal in die Familie integriert werden. Ebenso fördert die frühe Bindung zu „seinem“ Welpen die menschliche Toleranz zu den kleinen oder größeren Malheuren.

Selbstverständlich beachten wir eine grundlegende Hygiene und ebenso selbstverständlich ist, das die Mutterhündin die Nähe und die Dosierung für die Welpenbestimmt. Ihr Verhalten ist für uns der Maßstab.

 Nicht selten liegt die Mutterhündin mit den Welpen vor der Wurfkiste und säugt im Beisein des Besuches ihre Welpen. Das zeugt vom großen Vertrauen zu uns Züchtern – wen wir reinlassen, der wird in aller Regel akzeptiert, Und der darf dann auch zu den Welpen. Es ist eher so, das unsere Hündinnen einen gewissen Stolz zeigen „ Meine Welpen“ (natürlich stark vermenschlicht, aber deshalb nicht weniger treffend)

 Und diese Grundvertrauen übertragen unsere Hunde auch auf unsere Hundesitter – wenn sie uns komplett an der Wurfkiste vertreten.

 Ende der 3. Lebenswoche, die Welpen bewegen sich nun bereits auf den Beinen fort.

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
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