P-Wurf vom Haseland

Muttertag = Purple Haze Tag

Am 10. Mai 2009 purzelten die kleinen Passionsblumen nur so aus Tessa. Innerhalb einer Stunde war alles vorbei.

Bereits in der Nacht davor also vom 9.5. auf den 10.5. lag ich, Susann Händchenhaltend vor der niegelnagel neuen Wurfkiste, im niegelnagel neuen Wurfzimmer, auf dem Fußboden, vor der Kiste.

(hier die beiden neuen Kisten, einmal im rosa Welpenraum - noch mit Stellvertreter, und dann Tessa in türkis - usnere Huedn mögen zur Geburt gerne ein Dach über dem Kopf, deshalb haben wir kurzerhand einen Tisch drüber geschoben, eine schöne neue Kuh-Fell-Decke, drüber und oben drauf, alle was man so braucht für eine Geburt - Kurze Wege eben. davor mein Nachtlager, nicht ganz so komfortabel - aber auszuhalten. so habe ich alles im Blick oder im Ohr, wenn ich einmal döse)

Wer weiß, das ich wegen eine total kaputten Wirbelsäule, eigentlich mir solche Dinge gesundheitlich nicht leisten kann, der weiß auch das Hunde, besonders natürlich unsere Hunde eine außergewöhnliche Rolle spielen, in unserm Leben.

(der Wurfraum - man macht es sich eben etwas gemütlich - Gartenstuhl zum lesen)

Aber zurück, morgens, also Sonntag`s sah es so aus, naja lange wird es nicht mehr dauern. Eine angehende Züchterin, fragte im Vorfeld, ob sie mal bei einer Geburt dabei sein darf,wurde nun angerufen.

 Hallo Annette, sieht gut aus, bring gute Laune und viel Zeit mit, so was kann dauern.

 "Klar, bis gleich"

(Unser Notfall - Koffer, dort ist dann alles drin, was man so brauchen könnte

warten - wenn schon nicht draussen auf der terasse, dann eben im Sonnenfeld

Nachdem Annette dann eintraf, machten wir drei Damen uns es dann richtig gemütlich im Wurfzimmer, wir wurden von Helmut mit grossen Eisbechern, Kaffee versorgt - Tessa natürlich auch.

wenn nicht in der Sonne, dann auf Unterlagen, oder in der Kiste - immer mal wieder wird geprüft ob sich was tut

Aber, das ansonsten so heißgeliebtes Vanilleeis aus unserem Eiskaffee, war dann doch nicht mehr so das Ding.

"Also Annette, dann muss es ja wohl bald losgehen, wenn sie noch nicht mal ihr Eis ißt!" Pustekuchen - es dauerte, dauerte ..

warten ....

 

Annette und ich unterhielten uns gut, wir gingen mit Tessa spazieren, quatschen, machten Tellington touch und Reiki, bei Tessa, unterhielten uns, machten Mutterschafts Massage, gingen raus, quatschten, lasen alle wichtige Hundezeitschriften und das gerade aus der Post genommene Zuchtbuch des Kft, lästerten usw. Nichts.

Helmut sah immer mal wieder nach uns - versorgte aber die anderen Hunde, mit Massagen und Spaziergängen, und Eisbechern.

Ja das lieben unsere "Haseländer" . Wenn es Eis gibt, dann für alle , wir 3 Kugeln und jeder Hund 1 Kugel. alle wissen das in Merzen, es werden immer schon 6 Becher für die Hunde 2 für uns gemacht. so viel zur biologisch artgerechten Fütterung.

Es gab Pizza, zum Abend, Anrufe bei den Müttern, die beleidigt waren, das mal wieder die Hunden vorgingen - es zog sich.

Endlich, ca 21 Uhr kam Bewegung in Tessa, hecheln, stöhnen, aufstehen, hinsetzen, alles durcheinander machen, in die Tücher beissen, drehen, wenden usw.

"Helmut schaute rein, ich geh ins Bett, muss ja morgen um 4.30 raus, wenn es los geht weckt mich, ich will dabei sein, aber solange will ich schon mal schlafen , Ok, klar machen wir".

Das hätte er mal eher sagen sollen, keine 1/2 Stunde lag er im Bett, es ging los.

zwei, drei Presswehen, Pause dann wieder Presswehen, da kommt eins ... drücken und da war der Rüde,

Helmut, Helmut !!!!, ja ich komme (unser neues Schlafzimmer ist ja direkt daneben).

Inzwischen war der Kleine, schon auf dem weg zur Zitze, mit einem Affenzahn, noch angenabelt marschierte er direkt auf die dicksten und prallste Zitze zu. "Das schafft der niemals - viel zu dick"

 Plöp - dran und nicht mehr von Tessa abzuschütteln, wir mussten lachen und eigentlich auch fast heulen, weil so eine Geburt immer wieder das Tollste ist was man erlebt.

"the King of currywurst war geboren"

Mit Nabelschnur, und Nachgeburt schmatzte er laut vor sich hin währen Tessa alles andre sorgfältig erledigte.

 

Annette, - "wann gehts denn so eigentlich weiter, wie lang sind die Abstände" - Plöp der nächste Welpe, Abstand keine 10 Minuten.

Der kleine Donovan, war da, etwas ruhiger, trotzdem agil, etwas weniger Gewicht, aber ganz klar ein Rüde, auch er schnell an der Zitze.

Beide Rüden sind glatt, haben glänzendes Fell - und wie wir meinen die tollsten Welpen der Welt - ganz wie der Papa (www.irish-torin)

Nach ca 20 Minuten kam unser erste Mädel, dann wieder nur 10 Minuten die zweite. Beide Mädels gleichen der Mama, Tessa und haben eine leichte Welle, und ebenfalls super glänzendes Fell.

Beide Mädels waren ruhiger als die Rüden - Geschlechtspezifisch ??? oder nur vernünftiger, wie Frauen so sind ??.

Die Namen hat Torin ausgesucht, http://www.irish-torin.de/40555.html, hier mehr.

die Gewichte für die Statistiker Rüde > 340, Mädel knapp 300.

Milchleistung von Tessa, könnte für Elefanten reichten, soviel Milch sooooo dicke Zitzen, aber weich.

Das Mädel an den riesen Zitzen

Aufgrund der Zitzen waren wir doch drauf und ran an merk Welpen zu glauben - mehr als im Ultraschall zu sehen - könnte ja verdeckt sein. aber nein. Es stimmte 4 Welpen, vieleicht - nein ich glaube nicht 5.

Wir warteten noch auf Nummer 5 - zur Sicherheit. Aber Tessa hat wieder ihr Soll erfüllt - kleine, sehr muntere und absoluten unproblematische Welpen.

Annette dürfte so um Mitternacht zum Hause angekommen sein, ich ging ins Bett und Helmut wachte nun an der Kiste - wofür braucht man Schlaf als Züchter - gehts doch auch ohne.

am nächsten Morgen so gegen 8:30

Frühstück im Bett - das der Roomservice für Mütter bei den Haseländern

Blick in die Wurfkiste, Tessa schleckt noch den Teller aus, man kann die Lampe für die Nacht erkennen, unsere Abstandshalter - Welpenschutz ist ganz neu - gepolstert. ebenso die Kante,vorne am Ausstieg. ich kann nur sagen toll, endlich mal keine blauen Flecke mehr, wenn man sich dort anlehnt. Und Tessa legt oft den Kopf darauf.Vielen Dank dem Erbauer.

 

 

Was ist ein Züchter

  • Ein ZÜCHTER ist jemand, dem dürstet es nach Wissen u. doch weiß er nie alles. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Bequemlichkeit u. Verpflichtung.
  • Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel u. wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so wichtige Ausstellung, die mitten in der Urlaubszeit liegt. 
  • Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf - aber nie ohne Kaffee - um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten und hinterher über jedes Niesen, Krabbeln u. Quietschen zu wachen.

 

  • Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner,Weihnachten, Geburtstage,  weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen.

 

  • Ein Züchter übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes, dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen - es könnte ja die Verwirklichung lebenslanger Träume sein.

 

  • Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Champions schlummerten. Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stubsen einer kleinen nassen Welpennase.

 

  • Des Züchters Rücken u. Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind die stark genug, den vielversprechenden Nachwuchs auf der nächsten Ausstellung zu zeigen.

 

  • Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Wettbewerber, und doch ist er breit genug, tausende Niederlagen u. Frustrationen zu ertragen.

 

  • Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

 

  • Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpens.

 

  • Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen Zuchtfehlern und doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezie.

 

  • Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt von den vielen Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt so voller Wissen, daß manchmal eine Sicherung durchbrennt. Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen ...und begräbt tief in der Seele die Fehler und alles das, was nicht so wurde wie erhofft.

 

  • Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung - und es sitzt am rechten Fleck .

 

Oh ja - es gibt solche ZÜCHTER, und  es gibt auch Züchter ........... 

machen Sie sich selbst ein Bild 

von uns den Haseländern


 

 

 

Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126
 
Irish Terrier vom Haseland - Susann & Helmut Gielians, 49586 Merzen, Osterodener Weg 1, Tel: 05466 926 126